Angst vor dem Zahnarzt: Was wirklich hilft
Woher Zahnarztangst kommt, was Sie selbst dagegen tun können, wie eine Praxis helfen kann und wann Sedierung, Vollnarkose oder eine Therapie sinnvoll sind.
Barrierefreiheit
Angstpatienten
Wenn die Angst vor dem Zahnarzt Sie bisher von einer Behandlung abgehalten hat, gibt es Wege, sie trotzdem gut zu überstehen: viel Zeit, Erklärungen auf Deutsch und, wenn es sinnvoll ist, eine Vollnarkose unter Aufsicht eines Anästhesisten.
Kurz beantwortet
Bei DenTeam können Angstpatienten in Vollnarkose behandelt werden - überwacht von einem Anästhesisten, in einer Sitzung von bis zu einer Stunde, mit anschließender Ruhe in einem eigenen Aufwachraum. Für längere Sanierungen kombinieren wir mehrere Sitzungen oder eine Sedierung (Dämmerschlaf). [wird ergänzt]
Zahnarztangst
Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt; bei manchen ist sie so stark, dass sie jahrelang keinen Termin vereinbaren. Die Gründe sind verschieden: schlechte Erfahrungen in der Kindheit, das Gefühl, ausgeliefert zu sein, ein starker Würgereiz oder die Scham über den Zustand der eigenen Zähne. Das Problem dabei: Je länger eine Behandlung aufgeschoben wird, desto größer wird sie, und desto größer wird oft auch die Angst.
Bei uns gilt deshalb: Sie bestimmen das Tempo. Das erste Gespräch ist ein Gespräch und keine Behandlung. Wir schauen uns Ihre Zähne an, erklären auf Deutsch, was nötig ist, und besprechen, wie Sie die Behandlung am besten überstehen. Niemand macht Ihnen Vorwürfe, egal wie lange Ihr letzter Zahnarztbesuch zurückliegt.
Für viele Patienten reicht das schon, zusammen mit einer guten örtlichen Betäubung. Für andere ist eine Vollnarkose der Weg, eine lange aufgeschobene Behandlung endlich anzugehen. Was gegen die Angst selbst hilft, beschreibt der Ratgeber Angst vor dem Zahnarzt: Was wirklich hilft.
Betäubung
Nicht jede Angst braucht eine Vollnarkose. Diese Übersicht zeigt die Möglichkeiten, die wir gemeinsam mit Ihnen abwägen.
| Form | Was Sie erleben | Geeignet für | Bei DenTeam |
|---|---|---|---|
| Örtliche Betäubung | wach, ohne Schmerz, Druck und Geräusche spürbar | die meisten Behandlungen | Standard bei jeder Behandlung |
| Sedierung (Dämmerschlaf) | entspannt und schläfrig, ansprechbar, Erinnerung oft lückenhaft | leichte bis mittlere Angst, längere Sitzungen | [wird ergänzt] |
| Lachgas | entspannt und wach, Wirkung lässt rasch nach | leichte Angst, Würgereiz | [wird ergänzt] |
| Vollnarkose | tiefer Schlaf, keine Erinnerung an die Behandlung | starke Angst, größere chirurgische Eingriffe | mit Anästhesist, bis 1 Stunde pro Sitzung |
Ablauf
Fragebogen zu Vorerkrankungen und Medikamenten, Untersuchung und Plan, welche Schritte in Narkose erfolgen. Bei Vorerkrankungen bitten wir um Befunde Ihres Hausarztes.
Sie kommen nüchtern und mit Begleitperson. Die genauen Zeiten für Essen und Trinken nennt Ihnen der Anästhesist.
Der Anästhesist leitet die Narkose ein und überwacht Atmung, Puls, Blutdruck und Sauerstoff, bis Sie wieder wach sind.
Dr. Gróf und das Team führen die geplanten Schritte durch, etwa Zahnentfernungen, Implantationen oder Präparationen.
Sie wachen in unserem eigenen Aufwachraum auf und bleiben, bis Sie sicher stehen und gehen können.
Ihre Begleitperson bringt Sie in die Unterkunft. In der Regel 24 Stunden nicht selbst Auto fahren. Am nächsten Tag folgt die Kontrolle.
Ihr Behandler
Chefarzt
Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie und Implantologie
Behandlungen in Vollnarkose plant Chefarzt Dr. Ágoston Gróf, Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie und Implantologie, der rund zehn Jahre in Deutschland gearbeitet hat. Die Narkose selbst führt ein Anästhesist durch und bleibt während der gesamten Behandlung bei Ihnen. Vorab besprechen beide mit Ihnen, welche Schritte sinnvoll in Narkose erfolgen und welche wach.
Zum Profil: Dr. Ágoston GrófVoraussetzungen
Schreiben Sie uns, wovor Sie Angst haben und welche Behandlung ansteht. Wir antworten persönlich auf Deutsch und planen mit Ihnen, ob und wann eine Narkose sinnvoll ist.
Kosten
Die Narkose wird zusätzlich zur eigentlichen Zahnbehandlung berechnet. Ihr Preis hängt vor allem von der Dauer ab und steht gesondert in Ihrem Heil- und Kostenplan: auf Anfrage ([wird ergänzt]). Die Preise für die Behandlung selbst ändern sich durch die Narkose nicht; eine Zirkonkrone kostet zum Beispiel weiterhin 290 €, ein Implantat komplett 650 €. Alle Positionen finden Sie unter Narkose in der Preisübersicht.
Die Krankenkassen übernehmen eine Vollnarkose bei Zahnbehandlungen in der Regel nur in Ausnahmefällen, etwa bei bestimmten Erkrankungen oder Unverträglichkeit der örtlichen Betäubung; reine Zahnarztangst gehört meist nicht dazu. Fragen Sie im Zweifel vorab bei Ihrer Kasse nach. Was die Kasse für die Zahnbehandlung selbst zahlt, erklären wir für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Begleitung
Erfahrungen
Diese Stimmen beziehen sich nicht ausdrücklich auf eine Narkose, sondern auf die Fürsorge in unserer Klinik.
Vielen Dank für alles, was ihr für mich getan habt. Es war alles so viel einfacher und besser, als ich es mir eigentlich vorgestellt hatte.
Sehr geehrter Herr Gróf, vielen Dank (auch im Namen meines Ehemannes) für all die Fürsorge und Betreuung, die wir in Ihrer Praxis erfahren durften.
Größere Behandlungen
Eine Narkosesitzung dauert bei uns bis zu einer Stunde. Für umfangreiche Arbeiten wie eine komplette Zahnsanierung teilen wir die Behandlung deshalb in mehrere Sitzungen auf. In Narkose erfolgen vor allem die Schritte, die am meisten belasten: mehrere Zahnentfernungen, das Setzen von Implantaten oder kieferchirurgische Eingriffe wie die Entfernung von Weisheitszähnen. Die übrigen Termine finden wach statt, mit örtlicher Betäubung und so viel Zeit, wie Sie brauchen.
Für Patienten mit Anreise planen wir die Sitzungen so, dass zwischen zwei Narkosen ausreichend Erholung liegt. Wie ein solcher Tag konkret abläuft, beschreibt der Ratgeber Zahnsanierung unter Vollnarkose. Welche Versorgung für Ihre Zähne infrage kommt, zeigt die Übersicht Zahnersatz. Wie Anreise und Aufenthalt organisiert sind, erklärt die Seite Ablauf. Was Sie in unserer Klinik insgesamt erwartet, lesen Sie unter Zahnklinik in Ungarn.
FAQ
Ihre Frage ist nicht dabei?
Wir antworten auf Deutsch, telefonisch oder per E-Mail.
+36 70 616 62 74 hello@zahnarztinungarn.org Alle Fragen und AntwortenNein. In der Vollnarkose schlafen Sie tief, spüren keine Schmerzen und haben in der Regel keine Erinnerung an die Behandlung. Der Anästhesist steuert die Narkosetiefe und überwacht Atmung und Kreislauf ununterbrochen. In der Regel ergänzen wir eine örtliche Betäubung, damit Sie auch nach dem Aufwachen zunächst keine Wundschmerzen haben.
In der Regel sind Sie nach ein bis zwei Stunden im Aufwachraum wach genug, um mit Begleitung in die Unterkunft zu gehen. Müdigkeit und eine leichte Benommenheit können bis zum Abend anhalten. Am Folgetag fühlen sich viele wieder normal. Autofahren, Maschinen bedienen und wichtige Entscheidungen sollten Sie in der Regel 24 Stunden lang vermeiden.
Häufig ja, etwa bei gut eingestelltem Bluthochdruck oder Diabetes. Entscheidend ist eine sorgfältige Vorbereitung: Wir brauchen aktuelle Befunde und Ihre Medikamentenliste; der Anästhesist prüft das Risiko vor dem Termin. Bei schweren Herz- oder Lungenerkrankungen kann er von einer Narkose außerhalb eines Krankenhauses abraten. Dann suchen wir gemeinsam eine Alternative.
Das hängt vom Eingriff ab. In einer Stunde lassen sich häufig mehrere Zahnentfernungen, die Entfernung aller Weisheitszähne oder das Setzen einiger Implantate durchführen. Wie viel im Einzelfall möglich ist, legen wir im Vorgespräch fest. Sind mehr Schritte nötig, planen wir weitere Sitzungen mit ausreichend Abstand, damit sich Ihr Körper zwischen den Narkosen erholen kann.
Ja, das empfehlen wir dringend. Nach einer Vollnarkose sollten Sie nicht am selben Tag die Heimreise antreten, schon gar nicht selbst fahren. Planen Sie mindestens eine Übernachtung in der Nähe der Klinik ein. Am Folgetag kontrollieren wir die Behandlung, danach steht der Heimreise in der Regel nichts im Weg. Bei der Unterkunft helfen wir gern.
Mehr erfahrenJa, und das gelingt vielen Angstpatienten besser als erwartet. Eine gute örtliche Betäubung, ausreichend Zeit, klare Erklärungen und ein vereinbartes Stoppzeichen nehmen oft viel Druck. Wir beginnen gern mit einem kurzen, einfachen Termin, etwa einer Zahnreinigung. Wenn Sie merken, dass es geht, ist der nächste Schritt meist leichter.
Eher nicht. Die Narkose ermöglicht eine Behandlung, die sonst vielleicht gar nicht stattfinden würde; die Angst selbst verschwindet dadurch aber meist nicht. Viele Patienten berichten, dass gute Erfahrungen im wachen Zustand ihre Angst mit der Zeit verringern. Bei sehr starker Angst kann zusätzlich eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein.
Mehr erfahrenSenden Sie uns Ihre Anfrage, mit oder ohne Röntgenbild. Sie erhalten innerhalb eines Werktags einen Festpreisplan auf Deutsch, kostenlos und unverbindlich.