Kronen & Brücken

Zahnkrone: Ablauf und Dauer der Behandlung Schritt für Schritt

Eine Zahnkrone entsteht nicht in einer einzigen Sitzung. Zwischen Untersuchung und fertiger Krone liegen mehrere Schritte, in denen Zahnarzt und Zahntechniker eng zusammenarbeiten.

Veröffentlicht 4 Min. Lesezeit

Zahntechniker prüft eine frisch gefräste Zahnkrone auf einem Modell unter der Lupe

Kurz beantwortet

Eine Zahnkrone braucht in der Regel zwei bis drei Termine: Beschleifen und Abformung, eine Einprobe und das Einsetzen. In einer Praxis zu Hause verteilt sich das häufig auf ein bis drei Wochen. Bei DenTeam in Zalaegerszeg entsteht die Krone im eigenen Labor, meist innerhalb eines Aufenthalts von etwa 5-7 Tagen.

Eine Krone umschließt einen geschädigten Zahn vollständig und schützt ihn vor weiterem Zerfall. Damit sie dicht abschließt, gut aussieht und beim Kauen nicht stört, muss sie exakt auf Ihren Zahn und Ihren Biss abgestimmt werden. Das braucht einige Schritte und etwas Zeit. Wir beschreiben den Ablauf so, wie er in den meisten Praxen üblich ist, und erklären, wie er bei einer Behandlung mit Anreise organisiert werden kann.

Wann ist eine Zahnkrone nötig?

Eine Krone kommt infrage, wenn ein Zahn so stark geschädigt ist, dass eine Füllung ihn nicht mehr dauerhaft stabilisieren kann. Typische Gründe sind:

  • große Karies oder mehrere alte, große Füllungen,
  • ein abgebrochener oder gerissener Zahn,
  • ein wurzelbehandelter Zahn, der geschwächt ist und brechen könnte,
  • ein Implantat, das eine Krone als sichtbaren Zahn braucht,
  • ästhetische Gründe, etwa stark verfärbte oder fehlgeformte Zähne, wenn ein Veneer nicht ausreicht.

Ob eine Krone die richtige Lösung ist oder ein Inlay, Onlay oder eine Teilkrone genügt, entscheidet der Zahnarzt nach der Untersuchung. Je mehr gesunde Zahnsubstanz erhalten werden kann, desto besser.

Wie läuft die Behandlung Schritt für Schritt ab?

1. Untersuchung und Planung

Am Anfang stehen Untersuchung und Röntgenbild. Der Zahnarzt prüft, ob die Wurzel gesund ist, ob Karies unter alten Füllungen liegt und wie das Zahnfleisch aussieht. Ist der Nerv entzündet, wird vor der Krone eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Wurde viel Zahnsubstanz verloren, wird der Zahn zunächst mit einem Aufbau aus Kunststoff oder einem Stiftaufbau stabilisiert. Danach besprechen Sie gemeinsam Material und Farbe. Die Unterschiede der Materialien erklärt der Beitrag Zirkonkrone oder Metallkeramik.

2. Beschleifen des Zahns

Unter örtlicher Betäubung wird der Zahn rundum gleichmäßig beschliffen, damit Platz für die Krone entsteht. Die Behandlung selbst ist dadurch in der Regel schmerzfrei. Wie viel Substanz abgetragen wird, hängt vom Material und von der Position des Zahns ab.

3. Abformung

Anschließend wird der beschliffene Zahn abgeformt, entweder mit einer Abformmasse oder digital mit einem Intraoralscanner. Zusätzlich werden der Gegenkiefer und der Biss registriert, damit die Krone später genau in die Zahnreihe passt. Die Zahnfarbe wird mit einem Farbring bestimmt, bei Frontzähnen oft auch direkt mit dem Zahntechniker.

4. Provisorium

Damit der beschliffene Zahn geschützt ist und Sie keine Lücke haben, erhalten Sie eine provisorische Krone aus Kunststoff. Sie wird mit einem leicht lösbaren Zement befestigt. Bei DenTeam kostet ein Provisorium 10 €.

5. Fertigung im Labor

Im Dentallabor entsteht die Krone. Bei Zirkonkronen wird sie am Computer konstruiert und gefräst, bei Metallkeramik wird ein Metallgerüst gefertigt und mit Keramik verblendet. Die Fertigung umfasst je nach Material mehrere Brennvorgänge.

6. Einprobe

Bei vielen Kronen, besonders im sichtbaren Bereich, folgt eine Einprobe. Der Zahnarzt prüft Passung, Kontakt zu den Nachbarzähnen, Biss und Farbe. Sind Korrekturen nötig, geht die Krone noch einmal ins Labor.

7. Einsetzen

Zum Schluss wird das Provisorium entfernt, der Zahn gereinigt und die Krone dauerhaft befestigt, entweder mit Zement oder adhäsiv mit einem Kunststoffkleber. Überschüsse werden entfernt und der Biss wird noch einmal kontrolliert.

Wie lange dauert eine Zahnkrone?

Die reine Behandlungszeit am Stuhl ist überschaubar. Die Gesamtdauer hängt vor allem davon ab, wie schnell das Labor arbeitet und ob Vorbehandlungen nötig sind.

SchrittTypische Dauer
Beschleifen, Abformung, Provisoriumetwa 60-90 Minuten pro Zahn, bei mehreren Zähnen länger
Fertigung im Laboreinige Tage bis etwa zwei Wochen, je nach Labor und Material
Einprobeetwa 20-30 Minuten
Einsetzenetwa 30-60 Minuten
Gesamtdauer in einer Praxis zu Hausehäufig ein bis drei Wochen
Gesamtdauer bei DenTeammeist ein Aufenthalt von etwa 5-7 Tagen

Die Angaben sind Richtwerte. Ist vorher eine Wurzelbehandlung nötig oder muss das Zahnfleisch erst behandelt werden, verlängert sich der Zeitraum. Bei vielen Kronen in einem Kiefer planen Praxen oft mehr Einproben ein, damit Biss und Optik insgesamt stimmen.

Wie läuft die Krone bei einem Aufenthalt in Zalaegerszeg ab?

Bei einer Behandlung mit Anreise ist entscheidend, dass Praxis und Labor eng zusammenarbeiten. Bei DenTeam sitzt das zahntechnische Labor im selben Haus. Der Zahntechniker kann bei der Farbbestimmung dabei sein, und Korrekturen nach der Einprobe lassen sich ohne Versandwege umsetzen. So lassen sich die Schritte in einem Aufenthalt zusammenfassen.

Ein typischer Ablauf, der je nach Fall abweichen kann:

  • Tag 1: Untersuchung, Röntgen, Beschleifen, Abformung und Provisorium.
  • Tag 2-4: Fertigung im Labor, gegebenenfalls Einprobe von Gerüst oder Rohbrand.
  • Tag 5-7: Einprobe der fertigen Krone, Feinkorrektur, Einsetzen und Kontrolle.

Die freien Stunden zwischen den Terminen nutzen viele Patienten zur Erholung, zum Beispiel im etwa 40 km entfernten Thermalbad Hévíz. Wie die Aufenthalte organisiert werden, beschreibt die Seite Ablauf bei DenTeam. Alle Kronenarten mit Preisen finden Sie unter Zahnkronen aus eigenem Labor, etwa eine Metallkeramikkrone für 220 € oder eine Zirkonkrone für 290 €.

Was ist nach dem Einsetzen normal?

In den ersten Tagen kann der Zahn empfindlich auf Kälte oder Wärme reagieren, besonders wenn der Zahnnerv noch vital ist. Auch das Zahnfleisch kann leicht gereizt sein. Beides klingt meist innerhalb weniger Tage bis Wochen ab. Melden Sie sich bei Ihrem Zahnarzt, wenn:

  • die Krone beim Zusammenbeißen als zu hoch empfunden wird,
  • der Zahn beim Kauen schmerzt oder die Schmerzen zunehmen,
  • sich Speisereste dauerhaft zwischen Krone und Nachbarzahn festsetzen,
  • die Krone locker wirkt.

Ein zu hoher Biss lässt sich durch Einschleifen schnell korrigieren. Pochende Schmerzen können ein Hinweis auf eine Entzündung des Zahnnervs sein. Was nach einer Wurzelbehandlung normal ist, erklärt der Beitrag Schmerzen nach der Wurzelbehandlung.

Wie pflegen Sie eine Krone, damit sie lange hält?

Eine Krone kann selbst keine Karies bekommen, der Zahn darunter aber schon, vor allem am Kronenrand. Deshalb gilt:

  • zweimal täglich gründlich putzen, auch am Übergang zum Zahnfleisch,
  • täglich Zahnseide oder Interdentalbürsten verwenden,
  • regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung,
  • bei nächtlichem Knirschen eine Schiene tragen.

Bei guter Pflege halten Kronen im Durchschnitt häufig 10-15 Jahre und länger.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Zahnkrone braucht meist zwei bis drei Termine: Beschleifen und Abformung, Einprobe, Einsetzen.
  • In einer Praxis zu Hause dauert das häufig ein bis drei Wochen, bei DenTeam genügt meist ein Aufenthalt von etwa 5-7 Tagen.
  • Vorbehandlungen wie Wurzelbehandlung oder Stiftaufbau verlängern den Zeitraum.
  • Bis zur fertigen Krone schützt ein Provisorium den beschliffenen Zahn.
  • Leichte Empfindlichkeit nach dem Einsetzen ist häufig und meist harmlos, ein zu hoher Biss oder zunehmende Schmerzen sollten kontrolliert werden.

Häufige Fragen

Tut das Beschleifen für eine Krone weh?

Das Beschleifen erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist dadurch in der Regel schmerzfrei. Sie spüren Vibrationen und Wasser, aber normalerweise keinen Schmerz. Nach Abklingen der Betäubung kann der Zahn einige Tage empfindlich sein, besonders auf Kälte. Angstpatienten können mit dem Zahnarzt besprechen, welche zusätzlichen Möglichkeiten es gibt, die Behandlung angenehmer zu machen.

Kann ich mit dem Provisorium normal essen?

Weitgehend ja, aber mit etwas Vorsicht. Das Provisorium ist bewusst leicht lösbar befestigt, damit es später ohne Schaden entfernt werden kann. Meiden Sie auf dieser Seite sehr harte und klebrige Lebensmittel, etwa Nüsse, Karamell oder Kaugummi. Fällt das Provisorium heraus, bewahren Sie es auf und melden Sie sich, damit es wieder befestigt wird.

Warum braucht ein wurzelbehandelter Zahn oft eine Krone?

Ein wurzelbehandelter Zahn hat meist viel Substanz verloren, durch die ursprüngliche Karies und durch die Behandlung selbst. Er wird dadurch spröder und kann leichter brechen. Eine Krone umfasst den Zahn und schützt ihn vor solchen Brüchen. Bei kleineren Defekten kann statt einer Vollkrone auch eine Teilkrone oder ein Onlay ausreichen.

Können mehrere Kronen in einem Aufenthalt gefertigt werden?

Ja, das ist häufig möglich. Bei mehreren Kronen plant der Zahnarzt meist zusätzliche Einproben ein, damit Biss, Form und Farbe insgesamt stimmen. Bei sehr umfangreichen Versorgungen, etwa wenn ein ganzer Kiefer überkront wird, kann ein längerer Aufenthalt oder ein zweiter Termin sinnvoll sein. Den genauen Zeitplan erhalten Sie mit dem Heil- und Kostenplan.

Behandlung bei DenTeam

Zahnkronen in Zalaegerszeg

Zirkon-, Metallkeramik- und Goldkronen, gefertigt im Labor im Haus innerhalb eines Aufenthalts.

ab 220 €Metallkeramik; Zirkonkrone 290 €

Zahnkronen bei DenTeam Kostenlosen Heil- und Kostenplan anfordern

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche zahnärztliche Untersuchung und Beratung.

Ratgeber

Das könnte Sie auch interessieren

Alle Artikel

Ihre Situation persönlich einschätzen lassen

Senden Sie uns Ihre Fragen und, wenn vorhanden, ein aktuelles Röntgenbild. Sie erhalten innerhalb eines Werktags eine Einschätzung und einen kostenlosen Heil- und Kostenplan.

  • Antwort innerhalb eines Werktags
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Deutschsprachig